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Wie groß ist dein Gott?
Über die Freiheit, das Göttliche zu erfahren

Deutsche Erstausgabe
Mit einer Einführung von Richard Rohr OFM


Ein mutiger Glaube erfordert einen großen Gott. In welche beschränkten Vorstellungen und Konzepte haben Sie das Göttliche eingesperrt?


Falls Ihre Beziehung zu Gott distanziert oder beiläufig und Ihre Erfahrung des Göttlichen in Ihrem Leben lau oder berechenbar geworden sind, lädt Paul Coutinho Sie ein, daran zu glauben, dass Gott größer ist – viel, viel größer!


Jenseits von theologischem Dogmatismus und konfessioneller Schrebergärtnerei ist dieses Buch eine grandiose Aufforderung, in unserem Glauben tiefer zu leben und stärker zu wachsen, indem wir einen Gott umarmen, Dessen Liebe wahrhaftig keine Schranken kennt.


Der aus Indien stammende und in den USA lebende und dozierende Jesuitenpriester, Psychologe und Theologe Paul Coutinho begeistert mit seinen Schriften und Vorträgen, die sich – mit einem östlichen Blick auf unsere westliche Spiritualität – der unermüdlichen Suche des Herzens nach dem Göttlichen widmen und unserem Verlangen, das Leben in seiner ganzen Fülle zu erfahren.


Wie groß ist dein Gott? ist ein wunderbarer Wegweiser aus engen Bachläufen hinaus in den Fluss des Lebens und ins offene Meer des Göttlichen. Der Autor ermutigt uns mit aus dem Leben gegriffenen Geschichten, einer guten Prise Humor und wertvollen Inspirationen für unseren persönlichen Alltag, Herz und Verstand zu gebrauchen, sodass wir die unermessliche Weite Gottes erfahren können. Wir beginnen zu erkennen, dass eine sich immer tiefer entwickelnde Beziehung mit dem Göttlichen der wahre Zweck jeglicher Religion ist.


Zitate aus dem Buch


»Wir versuchen, Gott in unseren kleinen Verstand und unsere kleine Welt hineinzuziehen, während Gott Sich bemüht, uns in eine viel größere Welt zu ziehen, gegen die wir uns, fast von Natur aus, wehren. Jesus nannte dies »das Reich Gottes«.«

»Finde deinen Weg, Gott zu erfahren, sagte der heilige Ignatius, und wachse in deiner Beziehung zu deinem Gott. Er glaubte, dass unsere Erfahrungen und Beziehungen mit Gott einzigartig sind, und daher ist dein Gott nicht mein Gott, und mein Gott ist der Gott von niemand anderem. Nun, da Ignatius ein katholischer Heiliger ist, glaubte er offensichtlich an einen Gott – ein Gott, aber unendliche Möglichkeiten.«


»Ignatius’ Anliegen lautet: Vertiefen Sie nicht Ihre Beziehung zu dem Gott, von Dem Ihr Theologie-Professor spricht; vertiefen Sie nicht Ihre Beziehung zu dem Gott, von Dem Ihre Mutter erzählt; vertiefen Sie nicht Ihre Beziehung zu dem Gott, von Dem die Gesellschaft oder auch die Kirche erzählt. Vertiefen Sie Ihre Beziehung zu dem Gott, Den Sie kennen, jetzt, in diesem Moment – zu dem Gott, Der Sie fortwährend zu einem tieferen Einssein und zu einer tieferen Gemeinschaft aufruft. Gott ist persönlich. Gott ist einzigartig. Gott ist eine Erfahrung des Göttlichen.«


»Haben wir eine Beziehung zu Gott – oder nur eine behagliche Religion, leer von Göttlicher Erfahrung? [...] Der einzige Weg, Gott zu begegnen, ist der, sich selbst gegenüber auf eine Art zu sterben und Gott Gott sein zu lassen, sodass ich die Fülle dieses Lebens leben kann.«


»Meister Eckhart, der große Mystiker aus dem Mittelalter, glaubte, jeder bedürfe der Religion als eines Brunnens, der ihn zum Fluss von Gottes Liebe und zum Göttlichen Leben bringt. Dies ist eine wunderbare Analogie. Brunnen werden vom lebenspendenden Wasser der Flüsse gespeist, doch wie oft wird der Brunnen selbst – und nicht das Wasser, das er bereitstellt – zum Ziel unseres Lebens? Aber da wir einen großen Gott suchen, lassen Sie uns überlegen, ob vielleicht der Brunnen zum Ziel unseres Lebens geworden ist.


Oft ist es so. Wir befestigen unseren Brunnen; wir schmücken und verzieren ihn mit kunstvollen und hübschen Liturgien; wir sagen: »Schaut euch unseren Brunnen an. Schaut, was wir geleistet haben und wie wunderschön er ist.« Und wir werden nie zum Fluss gebracht. Der Zweck des Brunnens ist es jedoch, uns zum Fluss zu bringen. Der Fluss gibt uns Freiheit und Erlösung. Jeder braucht Religion, ja. Religion ist ein Mittel zur Freiheit, sie ist kein Selbstzweck. Religion hilft uns dabei, den Fluss des Lebens und den Fluss der Freiheit zu finden, und es geschieht in diesem Fluss, dass wir die Liebe Gottes und das Göttliche Leben erfahren. Eine Frage, die wir uns stellen müssen, lautet: Wenn wir den Fluss einmal gefunden, die Göttliche Liebe erlebt haben, brauchen wir dann noch den Brunnen? Nachdem Paulus den Fluss in seiner Damaszener Erfahrung gefunden hatte, brauchte er dann noch das mosaische Gesetz?«


»Wie kann jemand in seinem Leben den Unterschied erkennen zwischen dem bloßen Praktizieren einer Religion und der tatsächlichen Entwicklung einer lebendigen Beziehung zu Gott? Nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen ist es so, dass diejenigen, die ohne eine aktive Beziehung zu Gott Religion praktizieren, Wohltätigkeit praktizieren, während diejenigen, die eine Beziehung zu Gott haben, ein Leben im Mitgefühl führen.«


»In einer lebendigen Beziehung zu Gott sind wir damit verbunden und davon betroffen, was irgendjemandem in diesem Leben zustößt. Mit einem unendlich großen Gott verblasst die Hautfarbe, verblasst das Glaubensbekenntnis. Gut und Böse verblassen. Wir können hinausschauen über Hautfarbe, über Religion, über das moralisch Richtige oder Falsche einer Person. So wie Jesus sagte: »Ich verurteile die Sünde, doch niemals den Sünder«. Der Sünder bin auch ich. Ich lobe die Tugend, doch auch die tugendhafte Person bin ich. Dann weiß ich, dass ich in einer lebendigen Beziehung zum Göttlichen stehe: Wenn ich mich in einem Zusammenhang mit dem inneren Wesen einer anderen Person sehe und mich genauso um die Welt wie um mich selbst sorge.«


»Die Frage von Jesus hallt noch immer durch die Zeiten und sucht nach einer persönlichen Antwort von jeder und jedem von uns, die seinem Ruf Beachtung schenken. Wer ist Gott für mich? Habe ich eine Beziehung zu Gott oder ist meine Religion lediglich ein Ritual? Und falls ich eine Beziehung zu Gott habe, was für einen Gott habe ich dann? Einen beschränkten Gott oder einen unendlichen Gott? Einen Gott nach menschlichen Maßstäben oder einen Gott, Der immer und immer überraschender, liebender, barmherziger, beeindruckender und erhabener wird?

[...] Als Jesus auf Erden wandelte, versuchte er nicht, eine neue Religion zu gründen – er wollte, dass wir das Göttliche erfahren. Jesus sagte uns: »Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben« (Johannes, 10.10), und er betete zu Gott, »auf dass sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in mir und ich in Dir« (Johannes, 17.21). Die Fülle des Lebens kommt aus der Vermischung mit dem Göttlichen.«


»Mein Jesus starb nicht für meine Sünden. Mein Jesus starb als größter Liebesbeweis, der jemals für uns erbracht wurde. Mein Jesus starb, um der Menschheit ein neues Wissen und ein neues Bewusstsein zu bringen. Mein Jesus starb, weil er sich von den anderen religiösen Menschen seiner Zeit unterschied. Mein Jesus starb, weil ihm die Brunnen der Religion völlig egal waren. Mein Jesus starb, weil er seine Zeit mit sozial und religiös Ausgestoßenen verbrachte, mit Steuereintreibern, Prostituierten und Sündern, denen er versprach, ihnen gehöre das Reich Gottes. Mein Jesus starb, weil er den Tempel zu zerstören kam. Jesus starb, um uns das Wissen zu geben, dass Gott in uns ist und dass, als Gott uns schuf, Er uns nach Seinem Ebenbild schuf. Als Gott uns erschuf, blies Er Seinen Atem in uns. Sie und ich sind der Atem Gottes. Sie und ich sind keine Erbsünder.«


ISBN 978-3-942914-24-6. Broschur. 172 Seiten. Euro 22,00.
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